Ordnung zu halten ist für viele
Menschen leichter gesagt als getan. Ob zu Hause, im Auto oder
am Arbeitsplatz - nach kurzer Zeit hat man sich ein "gemütliches"
kleines Chaos zusammen geräumt. Gegenüber Unordnung
verhalten sich die Menschen verschieden: die einen sehen Müll
und räumen diesen sofort beiseite, andere hingegen tun
alles, nur um nicht aufräumen zu müssen. Die Ordnungsberaterin
und Autorin Sandra Folten geht sogar davon aus, dass unordentliche
Menschen zu Zerstreutheit neigen und oft unkonzentriert sind.
Hier eine kleine Analyse der verschiedenen Unordnungstypen:
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Die Perfektionisten wollen so perfekt Ordnung schaffen und gehen
dabei so umständlich und zeitaufwendig vor, dass andere Aufräumarbeiten
einfach liegen bleiben.
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Die Trotzigen wurden von ihren Eltern ständig zu Sauberkeit
und Ordnung ermahnt, rebellieren oft noch mit Schlampigkeit, wenn
sie längst erwachsen sind.
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Für die Sentimentalen ist alles kostbar, alles hat seinen Wert.
Jedes Schnipselchen Papier wird als Erinnerung oder Gedächtnisstütze
aufbewahrt und gesammelt.
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Die Sicherheitsbedürftigen pflegen ihr Chaos, weil sie hoffen,
dass sich darin niemand zurechtfindet, der ihnen etwas wegnehmen
oder gar durcheinander bringen könnte.
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Die Idealisten schweben in "höheren Regionen". Sie
interessieren sich für große Gedanken und Ideen. Ordnung
kommt ihnen unbedeutend und nebensächlich vor.
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Die Rebellen leben gerne unkonventionell, chaotisch-kreativ und
unangepasst. Ihre Welt ist die 68er-Revolution. Sie halten Ordnung
für spießig und kleinkariert.
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Die Hilflosen verfallen beim Anblick von Unordnung in eine innere
Starre, stehen dem Chaos völlig hilflos gegenüber und
haben das Gefühl, von der Unordnung beherrscht zu werden.
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Die Eiligen meinen, nie Zeit zum Aufräumen zu haben. Da sie
über kein effektives Zeitmanagement verfügen, leiden sie
auch in anderen Bereichen unter Zeitmangel.
Wer sich in dem Artikel wiedererkannt
hat, sollte sich die Zeit nehmen, nachfolgende Seite zu lesen.