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Aus für DRACULA
Freizeit in Rumänien |
Bukarest - Der Bau eines Dracula-Vergnügungsparks
in Rumänien wird immer unwahrscheinlicher. Der neue Staatspräsident
des Landes, Traian Basescu, lehnte den Plan ab. Der Politiker
verlangte, dass ein entsprechender Beschluss der vor kurzem
abgewählten sozialistischen Regierung annulliert werde.
Das berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax.
Die Sozialisten hatten 2001 den Bau des Dracula-Parks in der
Nähe der mittelalterlichen siebenbürgischen Stadt
Sighisoara (Schäßburg) beschlossen. Dort hatte der
grausame Fürst Vlad Tepes aus dem 15. Jahrhundert, das
Vorbild für die Filmfigur Dracula, einige Jahre im Exil
gelebt. Denkmalschützer protestierten gegen den Vergnügungspark:
Sie befürchteten, dass zu viel Tourismus-Kitsch die mittelalterliche
Stadt überschwemmen würde.
Internationale Consulting-Experten
erklärten später, dass der Park in der Nähe von
Bukarest mehr Einnahmen bringen würde. Daraufhin wies die
Regierung dem Projekt ein Grundstück auf einer früheren
Farm des 1989 gestürzten Diktators Nicolae Ceausescu bei
Bukarest zu. Dort soll Dracula jedoch nach Basescus Vorstellung
auch nicht spuken dürfen. (Quele
dpa vom 11.01.2005)